Greta Brunkhorst im Portrait in der Brüning Group

GRETA BRUNKHORST

INTERNATIONAL MARKET ANALYST

Wie sieht dein perfekter Arbeitstag aus?

Zuallererst: Es regnet morgens nicht und ich komme trocken mit dem Fahrrad im Büro an. Im Büro selbst habe ich keinen „typischen“ Arbeitsablauf. Meine Arbeit als Marktanalystin besteht vor allem aus Projektarbeit. Ein aktuelles Beispiel: die Analyse eines nationalen Pelletmarkts, damit wir anschließend ableiten können, wie und ob wir uns dort im Markt positionieren wollen. Ein guter Tag wäre es also in diesem Fall für mich, wenn es mir gelingt ein Marktverständnis aufzubauen und sich dadurch Chancen für uns auftun.

Wenn du für einen Tag deinen gegen einen anderen Arbeitsplatz tauschen könntest, welcher wäre das und warum?

Die Europäische Kommission in Brüssel. Ich würde gerne mal einen Blick hinter die Kulissen werfen und verstehen, wie dort Politik gemacht wird – auch auf die Gefahr hin, dass das Urteil ernüchternd ist. Viele Entscheidungen der Energie- und Umweltpolitik betreffen ja auch uns in der Brüning Group.

Was findest du gerade am spannendsten an der Marktsituation?

Im Bereich der Biomasse ist es definitiv spannend zu verfolgen, wie europaweit immer mehr Industrien auf biogene Brennstoffe als Energiequellen setzen (müssen). Dadurch öffnen sich für uns neue Kundengruppen, gleichzeitig erlebt aber auch die gesamte Branche mehr Sichtbarkeit und Relevanz.

Gibt es ein Talent, das du durch deine Arbeit hier entdeckt hast, von dem du vorher nichts wusstest?

Es kommt oft vor, dass ich mich an einem einzigen Arbeitstag mit mehreren Ländern und Branchen, in denen die Brüning Group tätig ist, beschäftige. Dadurch muss ich gedanklich schnell zwischen Märkten, Kunden- beziehungsweise Lieferantengruppen und Produktgruppen umswitchen. Das gelingt mir, denke ich, ganz gut – macht aber auch wirklich Spaß, weil die Arbeit dadurch so vielseitig ist.

Welches Projekt oder welche Aufgabe hat dich bisher am meisten begeistert?

Unsere Projektreise nach Spanien war definitiv ein Highlight. Wir konnten vor Ort Informationen über diesen uns noch recht unbekannten Markt sammeln und wertvolle Kontakte für unser internationales Netzwerk knüpfen. Gleichzeitig war es einfach eine tolle Möglichkeit um die anderen Brüning-Kollegen, die dabei waren besser kennenzulernen – so lange bin ich ja auch noch nicht dabei.