Gärsubstratpellets

Organischer Reststoff aus Biogasanlagen

Herkunft

Gärsubstratpellets entstehen aus Gärsubstrat, einem Nebenprodukt der Biogaserzeugung. In Biogasanlagen werden organische Rohstoffe wie Mais, Getreide, Gras, Gülle, Mist oder organische Abfälle unter Ausschluss von Sauerstoff von Mikroorganismen vergoren, wodurch Biogas zur Energiegewinnung entsteht. Das verbleibende Gärsubstrat wird anschließend getrocknet und zu Pellets gepresst. So entstehen lager- und transportfähige Gärsubstratpellets, die vielseitig in Landwirtschaft und Industrie eingesetzt werden können.

Gärsubstratpellets lose

Eigenschaften

Gärsubstratpellets enthalten wertvolle Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor und Kalium. Mit einem geringen Wassergehalt und moderatem Ascheanteil sind sie robust und beständig, gleichzeitig besitzen sie einen guten Heizwert, was sie für die Nutzung als alternativen Brennstoff interessant macht. Ein weiterer Vorteil ist die dauerhafte Verfügbarkeit, da Gärsubstrat kontinuierlich als Nebenprodukt der Biogaserzeugung anfällt.

Verwendung

Gärsubstratpellets finden vor allem als Dünger in der Landwirtschaft Verwendung, entweder direkt auf den Feldern oder nach Aufbereitung in Kompostierungs- oder Substratprozessen. Durch die enthaltenen Nährstoffe unterstützen sie eine nachhaltige Bodenpflege und fördern ein gesundes Pflanzenwachstum. Darüber hinaus können sie als Brennstoff in der Energiegewinnung genutzt werden – beispielsweise in der Herstellung von Prozesswärme für industrielle Anlagen.

Dünger

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