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Dinkelspelzen entstehen als wertvolles Nebenprodukt bei der Verarbeitung von Dinkel. Das Dinkelkorn wird gemeinsam mit den Spelzen geerntet, bevor diese in einem speziellen Mahlverfahren vom Korn getrennt werden. Anschließend werden sie entweder lose als naturbelassenes Material bereitgestellt oder durch Druck und Wärme ohne Zusatzstoffe zu Dinkelspelzenpellets verarbeitet.
Dinkelspelzen sind ein zu 100 Prozent natürlicher Rohstoff und biologisch abbaubarsehr. Es handelt sich um ein leichtes, luftiges und fasriges Naturmaterial mit hellbrauner Farbe. Nach circa zwei bis drei Monaten verrotten sie zu einem hochwertigen Dünger. Sie verfügen über eine sehr gute Saugfähigkeit und Geruchsbindung. Ein weiterer Pluspunkt ist ihre Sparsamkeit im Verbrauch. Sowohl lose Dinkelspelzen als auch Dinkelspelzenpellets zeichnen als Einstreu sich durch eine hohe Saugfähigkeit und gute Geruchsbindung aus.
Die sehr guten Einstreueigenschaften und hohe Saugfähigkeit, aber besonders der positive Einfluss auf die Fußballengesundheit sowie die Anregung zum Scharrverhalten veranlassen innovative Landwirte Dinkelspelzen oder Dinkelspelzen als Einstreu für ihr Geflügel einzusetzen. Darüber hinaus sorgen sie für ein trockenes, gut belüftetes Stallklima. Deshalb sind Dinkelspelzen als Einstreu auch für Rinder oder Pferde bestens geeignet.
Das besonderes Plus im Pferdestall: Die Pferdeäpfel lassen sich sehr leicht von Einstreu aus Dinkelspelzen separieren – gutes Material verbleibt in der Box, nasse Stellen dunkeln ein und lassen sich leicht entnehmen.